Die rote Ebene

Schauplatz des zweiten Dämonenkriegs

Der Tod ist allgegenwärtig

Östlich von Galduron und dem Zwergengebirge erstreckt sich die riesige rote Ebene. Dies war der Schauplatz des zweiten Dämonenkriegs vor mehr als tausend Jahren. Unzählige Seelen fanden in der letzten großen Schlacht ihren Tod. Hunderttausende von blutrünstigen Dämonen, Höllenhunden, dunklen Drachen, Lich, Berserker, Orks, Harpyien, Teufel und andere verwunschene Monster kämpften hier gegen die Völker des Lichts von Galduron. Es gab keinen klaren Sieger, sondern nur Verlierer. Die Schlacht endete mit einem Patt. Auf beiden Seiten gab es so viele Opfer, so dass nirgends genug Kämpfer übrigblieben, um den Gegner vollends zu unterwerfen.

Seither leben die dunklen Wesen in ihrem Teil der Welt östlich der roten Ebene, und die Wesen des Lichts im westlichen Teil, auch Galduron genannt. Hin und wieder dringen Dämonen aus der dunklen Seite in Galduron ein, doch meist können sie schnell wieder vertrieben werden. Umgekehrt haben es bisher nur wenige wagemutig Helden gewagt, die rote Ebene zu überqueren und in das dunkle Reich zu reisen. Angeblich ist bisher nur einer davon zurückgekehrt. Die Legende erzählt von einem Elfen, der auf seinem weißen Einhorn nach Osten ritt, um seine Tochter zu suchen, die von Dämonen entführt wurde. Verkrüppelt und verwirrt wurde er eines Tages in der Nähe der Zwergenfestung Isandril gefunden. Seine Tochter brachte er nicht wieder zurück, dafür Berichte von einem Ort voller Geister, Höllenqualen und tiefster Bosheit.

Die rote Ebene selbst ist eine Wüste ohne Wasser und Leben. Tagsüber herrschen eine erdrückende Hitze und gefährliche Kreaturen, des Nachts Finsternis, Kälte und die Geister der letzten Schlacht des Dämonenkriegs. Eine Nacht in der Ebene zu verbringen bedeutet garantiert dem Wahnsinn anheim zu fallen.

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